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31.07.2014: MAZ

Bürgermeister Albers: "völlig unverständlich"
Stahnsdorf bleibt abgehängt - jetzt auch hinter Strausberg

Wie bereits auf der VBB-Regionalkonferenz Berlin-Brandenburg angekündigt, finanziert das Land Brandenburg den Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Strausberg und Hegermühle, um zwischen Strausberg und Strausberg-Nord (Märkisch-Oderland) künftig einen 20-Minuten-Takt (jetzt 40 Minuten) garantieren zu können. Gestern übergab Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) den Zuwendungsbescheid des Landes an die Bahn in Höhe von zehn Millionen Euro. Bereits die Vorplanung wurde vom Land mit rund 390 000 Euro finanziert.
Für die Gemeinde Stahnsdorf ist es "völlig unverständlich, weshalb 35 000 Menschen in einer Boomregion wie Stahnsdorf und Kleinmachnow weiterhin abgehängt bleiben und noch immer auf einen Erstanschluss warten sollen", so Bürgermeister Bernd Albers. Wenn der Minister sagt, Strausberg mit 26 000 Einwohnern brauche den 20-Minuten-Takt, dann "ist das erfreulich für die Stadt, der wir gratulieren". Es könne aber nur ein Anfang für die Weiterentwicklung der S-Bahn-Infrastruktur sein. "Ich bleibe fest davon überzeugt, dass das Land nicht ewig die Augen vor dem zweifelsohne vorhandenen Bedarf nach einer S-Bahn-Verlängerung aus Teltow nach Stahnsdorf verschließen kann", so Albers.
Um den Strausberger 20-Minuten-Takt realisieren zu können, muss der Abschnitt zwischen Strausberg und Hegermühle zweigleisig auf rund 2,2 Kilometer Länge ausgebaut werden.

C.K.
MAZ
31.7.2014

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