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24.05.2014: pnn

Das Land hat kein Geld für die S-Bahn

Druck aus der Region wächst weiter

Stahnsdorf - Das brandenburgische Verkehrsministerium hat die Hoffnung auf einen Ausbau der S-Bahn-Gleise von Teltow nach Stahnsdorf erneut zerschlagen. Dafür gebe es kein Geld, sagte Sprecher Jens-Uwe Schade. Er wies entsprechende Forderungen der Bürgermeister aus Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sowie der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche (CDU), zurück.

„Ich verstehe, dass die Region den Druck aufrechterhalten will. Am Ende des Tages ist es aber eine Frage der Finanzierung“, so Schade. Indes wird die Kritik an dieser Haltung immer lauter: Der CDU-Landesvorsitzende Michael Schierack forderte die Regierung auf, das Projekt offensiv angehen. Zudem ermutigte er die Kommunen, alte Wirtschaftlichkeitsanalysen für den Bau der Strecke aus den 90er-Jahren zu aktualisieren.

Mit fadenscheinigen Argumenten würden jegliche Überlegungen zum Ausbau zunichtegemacht, sagte der Stahnsdorfer CDU-Politiker Daniel Mühlner. Auch Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (BfB) forderte das Land auf, die ausgestreckte Hand des Bundes zu ergreifen. Der habe eine Finanzierung von 60 Prozent der Baukosten signalisiert. Die restlichen 40 Prozent muss das Land tragen.

Der Kleinmachnower SPD-Politiker Jens Klocksin mahnte, auch in Zukunft an der Forderung nach einer besseren S-Bahn-Anbindung festzuhalten. „Ich bin in Sorge, dass die Debatte nur bis zur Landtagswahl im Herbst reicht und wir hinterher viele Scherben hinterlassen.“ tor

Erschienen am 24.05.2014 auf Seite 19
pnn
http://www.pnn.de/pm/858508/

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